Gedanken zum neuen Jahr

 

Sonntag, der 4. Januar 2026 

 

Wie schön, Schnee liegt, es ist kalt und die Luft klar. Mein Blick aus dem Fenster bleibt an den schneeverhangenen Hügeln hängen.

Die Sonne blitzt zwischen den Wolken hervor, und es sieht gleich freundlicher aus.  

Freunde wollten eigentlich heute von weiter her kommen, wir wollten zusammen ins Museum, danach über den Weihnachtsmarkt bummeln.

Doch es hat gestern noch geschneit, und so haben sie für heute abgesagt. Es ist gut so! 

Dann mache ich mir einen gemütlichen Tag, schreiben, lesen, ein großartiges Buch – das Geschenk des Meeres –

es ist wieder so ein Buch, von dem man sich wünscht, es möge noch lange nicht enden. Die Menschen leben noch einige

Tage in den Gedanken weiter, gerne wüsste man wie es ihnen weiterhin ergeht. 

Das neue Jahr, immer wieder ist es scheinbar plötzlich da. Jedes Jahr hat seine Herausforderungen, seine Besonderheiten.

Manche Jahre beuteln einen durch, rütteln auf und am Ende fragt man sich, wie habe ich das überstanden. 

Manches möchte man im neuen Jahr verändern, tatkräftig geht man die Dinge an, manches gelingt,

anderes wird vielleicht im Sand verlaufen. Manches muss man hinnehmen, Abschiede die das Leben einen immer wieder aufzwingt. 

Das Weltgefüge scheint sich im großen Ausmaß zu verändern, leider nicht auf eine gute Weise, das macht was mit uns Menschen,

die große Unsicherheit, wie alles weitergeht treibt uns um. Die Medien sind voll von negativen Meldungen,

wir werden in Angst und Schrecken versetzt, so ist es wichtig das eigene Umfeld aufbauend zu gestalten. 

Welche Möglichkeiten haben wir dem entgegen zu steuern? In der Zwischenzeit weiß man,

dass Gedanken eine immense Kraft haben …der Liebe folgen, den göttlichen Funken weitertragen … üben, üben, üben. 

Wir sind am Ende eines langen Zyklus angekommen. Neues bahnt sich an.

Einige Planeten verlassen ihr Zeichen indem sie lange viele Jahre verweilt haben, betreten neue Zeichen. Glück auf! 

Ich beobachte gerade einen kleinen Buchfink, hüpft vom Ast auf den Boden, die Körner im Schnee locken.

Das Rotkehlchen zaudert, beobachtet um dann blitzschnell ein Korn zu picken. Ein Bussard ist soeben in die Tanne des Nachbarns geflogen,

verweilt kurz auf einem Ast, schwingt sich auf, vielleicht eine Beute erblickt. 

Die große Schafherde ist weitergezogen. Jeden Winter ziehen sie über die Felder, tolle Fotomotive. Meine Kamera liebt sie.

Letzten Herbst habe ich angefangen mir eine freundliche ToDo Liste anzulegen, immer für 2 Monate.

Es hat wunderbar geklappt – Freude! 

Manchmal blitzt eine kleine Ahnung aus dem Vielen hervor, klopft an, lächelt, lädt ein mutig den Faden aufzunehmen, und zu vertrauen.

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0